Und noch einer will auf den Thron: Axel Schöll von der FDP geht ebenfalls ins OB-Rennen
SCHWEINFURT – Das Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters in Schweinfurt hat einen weiteren Kandidaten. Der Schuhhändler Axel Schöll, der während der Corona-Pandemie für Aufsehen sorgte, tritt für die FDP an. Damit wächst die Zahl der Anwärter auf das Stadtoberhaupt auf insgesamt sechs.
Ob Schöll eine große Rolle im Kampf um die Macht spielen kann, das wird sich zeigen. Inhaltlich bringt er zumindest wenig in die Debatte ein, was nicht ohnehin schon gesagt wurde:
Viele Bürgerinnen und Bürger haben mich aufgefordert und ermuntert, mich als Oberbürgermeister zu bewerben, da Sie meine Arbeit der letzten Jahre und meine Vorschläge für die Zukunft schätzen. Die Arbeit und Beschlüsse des Stadtrates und der Rathausspitze der letzten Jahre haben die momentane Lage von Schweinfurt mit zu verantworten. Dies machte mich doch sehr nachdenklich und hat mich veranlasst, mich für das Amt des Oberbürgermeisters zu bewerben, um gemeinsam mit den Menschen eine gute Zukunft für die Stadt zu gestalten.
Dass ich für ein Problem eine konkrete Lösung suche, sehen Sie an der von uns entwickelten Projektidee der 3. Mainbrücke als Ersatz für die sanierungsbedürftige Maxbrücke. Dass diese richtig und wichtig für Schweinfurt ist, sieht man am großen Zuspruch der Bürger und dass Andere diese Idee nun auch zu Ihrem Thema machen, obwohl es die letzten Monate nicht wirklich Beachtung gefunden hatte. Das erfüllt mich mit Freude und der Hoffnung, das eine 3. Mainbrücke verwirklicht werden kann.
Ich möchte nicht nur die 3. Mainbrücke bauen, sondern in allen Bereichen der „Oberste Brückenbauer“ für Schweinfurt werden mit einem über die Parteipolitik hinaus gehenden Denken, unternehmerischem Handeln, einer solide Basis mit Einnahmen und Ausgaben sowie mit klaren, möglicherweise auch weiteichenden Priorisierung der Entscheidungen. Wir müssen ehrlich sagen, was wir uns im Moment leisten können, was wir vielleicht hinausschieben und was wir uns eben nicht leisten können. Daher ist eine Kommunikation auf Augenhöhe ein wichtiger und zwar als Dialog, denn vom Dialog lebt die Politik und die Demokratie
Wir brauchen eine vernünftige und lösungsorientierte Kommunalpolitik für die Probleme unserer Stadt zusammen mit allen Beteiligten und Verantwortlichen, die aus dem Rathaus oder von außen kommen, alle die mit mir zusammen unsere Stadt attraktiver machen – attraktiv für Wohnen, Arbeiten und Leben
Einige der anderen OB-Kandidaten bringen Ihre jahrelange Stadtratsarbeit und Visionen in die Kandidatur ein, da frage ich nur: Warum haben Sie die letzten Jahre nicht genau diese Visionen umgesetzt und dann wären jetzt nicht in der momentanen Situation?
Mit meiner beruflichen Erfahrung sowie den vielen Ehrenämtern, bin ich gut gerüstet und vernetzt für die verantwortungsvolle Aufgabe im Rathaus. Ich kenne die Stadt, lebe und arbeite mittendrin und sehe täglich, wo es gut oder nicht so gut läuft, wo es gilt anzupacken und zu verändern.
Ich möchte die Brücken für die Zukunft der Stadt und seiner Bevölkerung bauen.
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