geo-net beschließt Wahlprogramm zur Stadtratswahl in Gerolzhofen
GEROLZHOFEN – Die kommunalpolitische Liste geo-net hat kurz vor dem Jahreswechsel ihr Wahlprogramm für die kommende Stadtratswahl verabschiedet. In zehn Einzelabschnitten skizziert das Netzwerk seine Vision für die Stadtgesellschaft, wobei der Fokus auf dem Erhalt bestehender Strukturen, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit liegt. Unter der Federführung von Herbert Kimmel, Mia Schrader und Matthias Seng erarbeitet, setzt geo-net klare Schwerpunkte bei der Sanierung öffentlicher Gebäude, der Gesundheitsversorgung durch die Geomedklinik sowie der Förderung eines weltoffenen und demokratischen Miteinanders.
Ein zentrales Anliegen der Liste ist der Bereich „Bildung und Familie“. Hier fordern die Kandidaten die Sanierung der Grund- und Mittelschule sowie den Ausbau von KiTa-Plätzen. Beim Thema Finanzen plädiert geo-net konsequent für den Werterhalt statt kostspieliger Neubauten und verweist dabei auf die explodierenden Kosten vergangener Projekte. In der Innenstadtentwicklung setzt die Gruppierung auf eine attraktive Nutzungsmischung, um Leerstände zu beleben, und schlägt konkret einen Ideenwettbewerb für die Umnutzung der profanierten Spitalkirche vor. Zudem soll der Parkplatzsuchverkehr in der Altstadt reduziert und das Bauprojekt in der Breslauer Straße endlich abgeschlossen werden.
Infrastrukturell bleibt geo-net seiner Linie treu und fordert weiterhin die Reaktivierung einer modernen Steigerwaldbahn sowie die Ausweisung eines Nationalparks im Steigerwald zur Steigerung der regionalen Attraktivität. Eine weitere Versiegelung von Grünflächen für Parkplätze wird abgelehnt. Auch im Bereich Wirtschaft wird mehr Transparenz und ein Fokus auf nachhaltige, regionale Arbeitsplätze gefordert. Unterstützt wird dieser Kurs von erfahrenen Kommunalpolitikern wie Kreisrätin Stefanie Döpfner und dem stellvertretenden Landrat Thomas Vizl, die sich insbesondere für den Erhalt der ärztlichen Infrastruktur starkmachen.
Besonderes Augenmerk legt das Programm auf eine umfassende Barrierefreiheit, die weit über bauliche Maßnahmen hinausgeht. Die Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit“ hat hierzu bereits detaillierte Vorschläge für sicherere Verkehrswege erarbeitet, die allen Bürgern – von Eltern mit Kinderwagen bis zu Menschen mit Beeinträchtigungen – zugutekommen sollen. Um diesen Belangen mehr Gewicht zu verleihen, fordert geo-net die Einsetzung eines Behindertenbeauftragten mit entsprechender Aufwandsentschädigung. Das nun einstimmig verabschiedete Programm dient als strategische Grundlage für den kommenden Wahlkampf in Gerolzhofen.
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