Warnung vor Eichenprozessionsspinnern: Stadtgebiet Schweinfurt stark betroffen

SCHWEINFURT – Aufgrund der aktuellen Wetterlage verzeichnet das Schweinfurter Stadtgebiet ein verstärktes Aufkommen von Eichenprozessionsspinnern. Die Stadtverwaltung warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren, die von den Raupen und ihren Brennhaaren ausgehen.
Gesundheitsrisiken beachten
Die feinen Brennhaare der Raupen können bei Kontakt beim Menschen sowie bei Tieren gesundheitliche Schäden verursachen:
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Hautreaktionen: Rötungen und starker Juckreiz.
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Atemwege & Augen: Durch Luftverwirbelungen können die Haare eingeatmet werden oder in die Augen gelangen, was zu Entzündungen und Kreislaufproblemen führen kann.
Vorsichtsmaßnahmen der Stadt

Trotz präventiver Spritzmaßnahmen im Mai ist ein starker Befall an Eichen im gesamten Stadtgebiet festzustellen – insbesondere am Baggersee, in den Wehranlagen, in verschiedenen Straßenzügen sowie an Kindergärten.

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Identifizierung: Die Raupen sind 3 bis 5 cm lang, graublau bis schwarz und besitzen eine weiße Behaarung. Sie bewegen sich oft in Gruppen („Prozessionen“) am Stamm entlang und bilden faust- bis fußballgroße Gespinste.
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Absperrungen: Der Servicebetrieb Bau & Stadtgrün arbeitet aktuell an der Entfernung der Nester. Befallene Bäume sind mit einem entsprechenden Warnhinweis am Stamm markiert.
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Allgemeiner Schutz: Meiden Sie generell die Nähe zu Eichen. Legen Sie sich keinesfalls unter diese Bäume.
Wichtige Hinweise für Bürger
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Meldepflicht (öffentlicher Grund): Entdeckte Nester auf öffentlichen Flächen können per E-Mail an stadtgruen@schweinfurt.de gemeldet werden.
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Privatgrundstücke: Für Eichen auf privaten Grundstücken sind die Eigentümer selbst verantwortlich. Es wird dringend empfohlen, die Nester ausschließlich durch Fachfirmen professionell entfernen zu lassen.

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