Schweinfurt ist auch betroffen: Tarifverhandlungen im bayerischen Nahverkehr – ver.di ruft zum Warnstreik auf
SCHWEINFURT – Im Vorfeld der fünften Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N) in Bayern erhöht die Gewerkschaft ver.di den Druck auf die Arbeitgeber. Für Dienstag, den 14. April 2026 – den Tag vor den entscheidenden Gesprächen –, ist ein Warnstreik in zahlreichen bayerischen Städten angekündigt, von dem auch Schweinfurt betroffen sein wird.
Die Gewerkschaft reagiert damit auf die ihrer Ansicht nach fehlende Verhandlungsbereitschaft der Arbeitgeberseite, insbesondere bei den Themen Arbeitszeitverkürzung und Ruhezeiten. ver.di fordert eine Entgelterhöhung von insgesamt 550 Euro in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit, die zum Gesundheitsschutz der Beschäftigten und zur Sicherheit der Fahrgäste prozesshaft über 48 Monate umgesetzt werden soll.
Die Arbeitgeber blockieren bisher sowohl die Arbeitszeitverkürzung als auch die Forderung nach einer Festschreibung der Mindestruhezeit auf elf Stunden.
Folgende Städte sind am 14. April vom Streik betroffen:
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Großstädte: München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Fürth.
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Weitere Standorte: Bayreuth, Dachau, Passau, Landshut und Schweinfurt.
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Besonderheit: In Aschaffenburg wird ebenfalls gestreikt; da dort jedoch primär der Werkstattbereich betroffen ist, werden für Fahrgäste kaum Auswirkungen erwartet.
In den übrigen genannten Städten müssen sich Nutzer des öffentlichen Personennahverkehrs jedoch auf erhebliche Einschränkungen im Linienbetrieb einstellen. ver.di betont, dass man den Arbeitgebern bereits entgegengekommen sei, nun aber ein deutliches Signal für die Entlastung des Personals notwendig sei.
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