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Saisonfinale in Oberbayern: Bamberg Baskets gastieren zum Abschluss in Wasserburg

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WASSERBURG / BAMBERG – Für die Basketballerinnen der Medikamente per Klick Bamberg Baskets schließt sich am Samstagabend ein Kreis. Was mit einem Heimspiel gegen den TSV 1880 Wasserburg begann, endet nun mit dem Gastspiel beim oberbayerischen Traditionsverein. Während für die Gastgeberinnen der fünfte Tabellenplatz bereits feststeht, könnten die Bambergerinnen mit einem Sieg noch auf Rang sechs klettern.

Die Favoritenrolle liegt beim Tabellenfünften aus Wasserburg, der mit einer Bilanz von 12 Siegen und 9 Niederlagen in die Partie geht. Für beide Mannschaften markiert dieses Duell den endgültigen Abschluss der Spielzeit in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga, da keine weiteren Play-off-Runden folgen.

Jubiläumskulisse und Motivationsfrage

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Das Spiel findet in einem besonderen Rahmen statt: Der TSV 1880 Wasserburg feiert sein 70-jähriges Bestehen. Als einer der erfolgreichsten Clubs im deutschen Damenbasketball mit zahlreichen Meisterschaften wird eine entsprechend stimmungsvolle Kulisse in der Badria Veranstaltungshalle erwartet.

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Head Coach Samuel Gloser sieht darin eine Charakterprüfung für sein Team:

  • Atmosphäre nutzen: Nach einem eher unterkühlten Auftritt im letzten Spiel gegen Stuttgart fordert der Coach, die Energie der vollen Halle aufzusaugen und in eigene Motivation umzumünzen.

  • Baustellen erkennen: Unabhängig vom Ergebnis zieht Gloser ein positives Zwischenfazit der Saison als „ersten wichtigen Schritt“, sieht aber klaren Nachbesserungsbedarf für das Sommertraining.

  • Saisonabschluss: Ziel ist es, den Gang in die Offseason mit einer positiven Leistung zu bestreiten und einen negativen Rekord zum Saisonende zu vermeiden.

Rückblick: Die Lehren aus dem Hinspiel

Das erste Aufeinandertreffen der Saison offenbarte die physische Überlegenheit der Wasserburgerinnen. Besonders unter den Körben taten sich die Bambergerinnen schwer, was nicht zuletzt am verletzungsbedingten Ausfall von Centerspielerin Elise Tweedie lag.

Die Zahlen des Hinspiels sprechen eine deutliche Sprache:

  • Rebound-Dominanz: Der TSV sicherte sich insgesamt 56 Rebounds, während Bamberg lediglich auf 25 kam.

  • Zweite Chancen: Wasserburg holte allein 21 Offensivrebounds – den Bambergerinnen gelangen nur vier.

Um in Wasserburg bestehen zu können, wird für die Baskets eine deutliche Steigerung in der Zone und beim Reboundverhalten entscheidend sein. Der Tip-Off in der Badria Veranstaltungshalle erfolgt am Samstag um 18:00 Uhr.

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