Rückkehr zu den Wurzeln: 1. FC Schweinfurt 1905 verpflichtet Maximilian Stahl
SCHWEINFURT – Der Regionalligist 1. FC Schweinfurt 1905 hat den ersten Neuzugang für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht. Mit dem 23-jährigen defensiven Mittelfeldspieler Maximilian Stahl kehrt ein echtes Eigengewächs zurück in das Sachs-Stadion. Stahl wechselt vom Ligakonkurrenten TSV Aubstadt zu den „Schnüdeln“, bei denen er bereits den Großteil seiner fußballerischen Ausbildung genossen hat.
Ausbildung im Nachwuchsleistungszentrum des FC 05
Für Maximilian Stahl ist der Wechsel eine Rückkehr in bekannte Gefilde: Von der U12 bis zur U19 schnürte er seine Fußballschuhe im Nachwuchsbereich des FC 05. Nach dem Sprung in den Herrenbereich sammelte er zunächst eine Saison lang wertvolle Spielpraxis beim Kooperationspartner DJK Schwebenried/Schwemmelsbach in der Landesliga.
Danach zog es ihn ins Grabfeld zum TSV Aubstadt. In drei Spielzeiten reifte Stahl dort zum gestandenen Regionalliga-Akteur und absolvierte insgesamt 57 Einsätze in der vierthöchsten deutschen Spielklasse.
Wunschspieler auf der Liste ganz oben
Kaderplaner Jürgen Hein zeigte sich hocherfreut über den Transfercoup: „Die sportliche Entwicklung von Maxi habe ich schon länger verfolgt. Er ist einer der jungen Fußballer, die einen Großteil ihrer Jugendzeit beim FC 05 verbracht und mit dem Wechsel in den Herrenbereich den FC leider verlassen haben. Er stand auf unserer Liste ganz oben, weil wir von seinen sportlichen Qualitäten überzeugt sind und er menschlich top zu uns und unserer Ausrichtung passt.“
Auch für Cheftrainer Jan Gernlein schließt sich mit der Verpflichtung ein persönlicher Kreis: „Maxi war damals bereits mein Spieler in der U14, als ich neu nach Schweinfurt gekommen bin. Der Kontakt zu ihm ist nie abgerissen und ich freue mich nun, dass der gemeinsame Weg in Schweinfurt sein nächstes Kapitel findet.“ Gernlein ist überzeugt, dass der Neuzugang sportlich wie charakterlich der Mannschaft sofort helfen wird und sein volles Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft hat.
Eine Herzensangelegenheit für den „Poppenhäuser“
Für den 23-Jährigen selbst ist die Unterschrift unter den Vertrag mehr als nur ein sportlicher Karriereschritt: „Ich habe mich bewusst für die Rückkehr zu meinem Heimat- und Jugendverein entschieden. Für mich ist dieser Schritt eine Herzensangelegenheit mit einer großen sportlichen Ambition.“
Als junger Spieler für diesen Traditionsverein auflaufen zu können, empfinde er als großes Privileg. „Als Poppenhäuser vor den Toren der Stadt Schweinfurt ist es für mich ein besonderes Gefühl und Geschenk, wieder das grün-weiße Trikot tragen zu dürfen, mit dem alles begann. Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung, meine neuen Mitspieler, die Fans und die gesamte FC-05-Familie.“
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