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Packende Duelle an der Platte: JUZ Heuchelhof dominiert das stadtweite Würzburger Tischtennisturnier

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WÜRZBURG – Schnelle Ballwechsel, großer Sportsgeist und eine Atmosphäre, die weit über den reinen Wettbewerb hinausging: Im Mai verwandelte sich die Turnhalle der Würzburger Gustav-Walle-Schule in eine echte Sportarena. Beim mittlerweile 5. Tischtennisturnier der Würzburger Jugendzentren spielten 14 junge Talente im Alter von 12 bis 20 Jahren den Stadtmeister unter sich aus. Am Ende jubelte vor allem das JUZ Heuchelhof.

Das Turnier, das Jugendliche aus fünf verschiedenen Würzburger Jugendeinrichtungen (Lengfeld, B-Hof, CVJM, Heuchelhof und Zoom/Lindleinsmühle) zusammenbrachte, bot von Beginn an hochklassigen Sport. Nach einer intensiven Vorrunde im Jeder-gegen-Jeden-Modus ging es ab dem Viertelfinale im klassischen K.-o.-System um alles. Ab dem Halbfinale flogen die Bälle dann im Modus von drei Gewinnsätzen über die Netze.

Die Jugend zeigt den Älteren, wie es geht

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Sportlich war das Turnier in diesem Jahr fest in der Hand der jüngeren Teilnehmer, die sich eindrucksvoll gegen die ältere Konkurrenz durchsetzten:

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  • Das Spiel um Platz 3: Hier kam es zum Generationenduell zwischen dem erst 12-jährigen Levi Meis (JUZ Heuchelhof) und dem 18-jährigen Manni Singh (JUZ B-Hof). In einem packenden Match behielt der Jüngere die Nerven und sicherte sich den Podestplatz.

  • Das große Finale: Im Endspiel standen sich der 14-jährige Sascha Herb (JUZ Heuchelhof) und der 15-jährige Hatim Omar (JUZ Zoom) gegenüber. Sascha, der bereits im Vorjahr im Finale stand und damals noch knapp gescheitert hatte, zeigte eine mentale Glanzleistung. In einem hochgradig spannenden Match, bei dem zwei Sätze erst in der Verlängerung entschieden wurden, setzte sich Sascha am Ende mit 3:0 durch und holte den verdienten Turniersieg.

Interessante Randnotiz: Die beiden Heuchelhofer Levi und Sascha sind alte Bekannte – schon im Vorjahr trafen sie im Halbfinale aufeinander, damals allerdings noch mit dem besseren Ende für Levi.

Sport als Brückenbauer: Pizza, Respekt und Gemeinschaft

Abseits der nackten Ergebnisse war es vor allem die Stimmung, die die Veranstaltung zu einem vollen Erfolg machte. Das Turnier bewies eindrucksvoll, wie die Offene Kinder- und Jugendarbeit soziale Grenzen überwinden kann. Jugendliche von Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien begegneten sich absolut auf Augenhöhe, feierten gelungene Ballwechsel gemeinsam und pflegten einen durchweg fairen und respektvollen Umgang.

„Solche Abende zeigen, dass Sport mehr ist als Wettbewerb: Hier entstehen Begegnungen, Respekt und echte Gemeinschaft“, resümierte Turnierleiter Tobias Hofmann, Präventionsbeamter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, sichtlich stolz.

Dass der Abend so reibungslos über die Bühne ging, war Teamwork zu verdanken: Das Team des JUZ Zoom leitete die Organisation fehlerfrei, während das Würzburger Jugendamt als kulinarischer Sponsor für kostenlose Pizzen und Getränke sorgte. Ein besonderer Dank der Veranstalter ging zudem an die DJK Gänheim, die seit Jahren das technische Equipment für die Turnierleitung kostenlos zur Verfügung stellt, sowie an alle ehrenamtlichen Helfer vor Ort.


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