Verdacht auf Kindesmissbrauch: Haftbefehl gegen Heilerziehungspfleger erlassen
BAYREUTH IM LANDKREIS BAYREUTH – Die Zentralstelle Cybercrime Bayern und die Kriminalpolizei Bayreuth führen umfangreiche Ermittlungen gegen einen 33-jährigen Heilerziehungspfleger. Dem Mann wird vorgeworfen, in den Jahren 2025 und 2026 während seiner Tätigkeit in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderung kinderpornographische Bild- und Videoaufnahmen von Schutzbefohlenen angefertigt zu haben.
Ein Hinweis der US-Organisation National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC) über verdächtige Cloud-Uploads brachte die Ermittlungen ins Rollen. Bei Durchsuchungen in den Landkreisen Kulmbach und Hof stellten die Beamten zahlreiche elektronische Datenträger sicher. Eine erste Auswertung erhärtete den Verdacht, dass der Beschuldigte die Hilfsbedürftigkeit der betreuten Kinder und Jugendlichen gezielt ausnutzte, um Aufnahmen ihrer Intimbereiche zu fertigen. In einigen Fällen soll er die Betreuten zudem entkleidet und unsittlich berührt haben, um das Material zu erstellen.
Aufgrund der neuen Erkenntnisse wurde auf Antrag der Zentralstelle Cybercrime Bayern Haftbefehl erlassen. Der 33-jährige deutsche Staatsangehörige befindet sich seither in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen zur Identifizierung aller betroffenen Geschädigten dauern derzeit noch an.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!















