Vater und Sohn ohne Führerschein gestoppt – Drogen und Alkohol im Spiel

HAUSEN BEI WÜRZBURG, LKR. WÜRZBURG – Eine Verkehrskontrolle auf der A7 endete am Donnerstagabend für ein ungarisches Vater-Sohn-Gespann mit mehreren Strafanzeigen. Der 34-jährige Fahrer stand mutmaßlich unter Drogeneinfluss und besaß keine gültige Fahrerlaubnis. Sein 57-jähriger Vater war alkoholisiert und durfte aufgrund einer Fahrerlaubnissperre ebenfalls nicht weiterfahren.
Gegen 21:30 Uhr kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck den ungarischen Pkw auf der A7. Am Steuer saß der 34-jährige Sohn, dessen Verhalten den Beamten auffiel. Ein Drogenschnelltest verlief positiv auf Cannabis.

Bei der Überprüfung stellte sich außerdem heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Die Weiterfahrt wurde sofort beendet und der 34-Jährige musste die Beamten zur Blutentnahme begleiten.

Währenddessen befand sich der 57-jährige Vater auf der Rücksitzbank des Fahrzeugs. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm knapp ein Promille. Trotz seines Alkoholkonsums verlangte er von den Beamten den Fahrzeugschlüssel, um die Fahrt selbst fortzusetzen.
Die Polizisten verweigerten dies jedoch nicht nur wegen der Alkoholisierung. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Mann eine Fahrerlaubnissperre für die Bundesrepublik Deutschland besteht. Er hätte den Pkw somit auch nüchtern nicht fahren dürfen.
Der 34-Jährige muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Fahrens unter Drogeneinfluss verantworten. Gegen den Vater wird wegen des Verdachts ermittelt, das Fahren ohne Fahrerlaubnis gestattet zu haben. Zudem wurde die Weiterfahrt unterbunden und der Fahrzeugschlüssel sichergestellt.

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