Relegations-Krimi in Würzburg: Ruhiger Polizeieinsatz trotz Fan-Kontrollen und Pyrotechnik
WÜRZBURG – Rund um das hochemotionale Relegations-Rückspiel zur 3. Liga zwischen den Würzburger Kickers und dem 1. FC Lokomotive Leipzig war die unterfränkische Polizei am Montagabend mit einem Großaufgebot im Einsatz. Das Sicherheitskonzept der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ging voll auf: Trotz kleinerer Zwischenfälle in den Fanblocks blieb die Lage friedlich.
Bereits im Vorfeld der entscheidenden Partie stellten die Einsatzkräfte bei gezielten Kontrollen der anreisenden Fan-Busse aus Leipzig ein beachtliches Arsenal an verbotenen Gegenständen sicher. Die Beamten konfiszierten rund 80 pyrotechnische Gegenstände, diverse Utensilien zur Vermummung sowie spezielle Handschuhe, die der Hooligan-Szene zuzuordnen sind.
Ermittlungen wegen Pyro-Shows im Stadion laufen
Ganz verhindern ließ sich der Einsatz von illegalem Feuerwerk im Stadion allerdings nicht. Während des laufenden Spiels zündeten Ultra-Gruppierungen in beiden Fanlagern mehrfach Pyrotechnik und Bengalos. Die Polizei hat sämtliche Vorfälle per Video dokumentiert; die Ermittlungen zur Identifizierung der jeweiligen Täter dauern an.
Abgesehen von den Pyro-Zündungen zog die Einsatzleitung eine positive Bilanz: Der Abend verlief weitgehend ruhig, größere Ausschreitungen oder gewaltsame Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Fanlagern blieben in der Würzburger Innenstadt und rund um das Stadion aus.
Fahndungserfolg am Rande: Festnahme nach falschem Goldankauf
Abseits des Fußballspiels gelang den Ermittlern zudem ein schneller Erfolg gegen die Kriminalität: Ein Tatverdächtiger konnte nach einem betrügerischen Goldankauf von der Polizei festgenommen werden. Bei dem Mann stellten die Beamten eine größere Menge Bargeld sowie entwendeten Schmuck sicher.
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