Polizei geht gegen illegalen Vape-Handel vor – Betäubungsmittel und Pfefferspray sichergestellt

MARKTHEIDENFELD – Die Polizei Marktheidenfeld ist bei einer Wohnungsdurchsuchung gegen den mutmaßlich illegalen Handel mit E-Zigaretten vorgegangen. Dabei stellten die Beamten Betäubungsmittel, eine illegale Vape sowie ein verbotenes Pfefferspray sicher. Die Ermittlungen dauern an.
Auslöser der Ermittlungen waren Erkenntnisse über den illegalen Verkauf von Vapes im Stadtgebiet Marktheidenfeld. Nach Angaben der Polizei richtete sich das Angebot auch an Jugendliche und spielte sich teilweise im Umfeld von Schulen ab. Daraufhin intensivierten die Beamten ihre Kontrollen und identifizierten einen 18-jährigen Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung erlassen.

Bei der Durchsuchung am Mittwoch wurde unter anderem das Mobiltelefon des 18-jährigen iranischen Staatsangehörigen sichergestellt. Bei seinem 20-jährigen türkischen Mitbewohner fanden die Einsatzkräfte eine illegale E-Zigarette, ein verbotenes Reizstoffsprühgerät sowie eine nicht erlaubte Menge Marihuana.

Die Ermittlungen gegen den 18-Jährigen wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Vapes laufen weiter. Dazu werden unter anderem die sichergestellten Smartphones ausgewertet. Gegen den Mitbewohner wird wegen Steuerhehlerei, Besitzes von Cannabis und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Kauf und Konsum illegaler Vapes. Produkte ohne deutsche Steuerbanderole seien in jedem Fall illegal und könnten erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Eltern wird empfohlen, mit ihren Kindern über die Gefahren und das Suchtpotenzial von E-Zigaretten zu sprechen.

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