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Gefahrgutaustritt an Güterzug in Gemünden

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GEMÜNDEN IM LANDKREIS MAIN-SPESSART – Am Donnerstagnachmittag gegen 13:50 Uhr ist es im Bahnhof Gemünden zu einem Einsatz wegen austretenden Gefahrguts an einem Güterzug gekommen. Ein Bahnmitarbeiter hatte an einem mit Erdöldestillaten beladenen Waggon Gasgeruch wahrgenommen, woraufhin der Bahnhof sowie angrenzende Bereiche aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt wurden.

Die Feuerwehr richtete einen Absperrradius von 50 Metern ein, der sämtliche Bahnsteige, die Bahnhofshalle, eine Spielhalle und den Radweg umfasste. Nach einer Überprüfung durch einen Wagenmeister und negativen Schadstoffmessungen der Feuerwehr konnte Entwarnung gegeben werden; vermutlich entwich das Gas planmäßig über ein Entlüftungsrohr. Die Sperrung wurde um 20:20 Uhr aufgehoben, sodass der Güterzug seine Fahrt fortsetzen konnte.

Verstrickt und zugenäht
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Der Vorfall führte zu massiven Beeinträchtigungen im Bahnverkehr, wobei insgesamt 130 Züge Verspätungen von über 12.000 Minuten ansammelten und 32 Züge umgeleitet werden mussten. Neben der Bundespolizei und der Landespolizei waren zahlreiche regionale Feuerwehren sowie Notfallmanager der Deutschen Bahn am Einsatz beteiligt.

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