Ermittlungserfolg der Aschaffenburger Polizei: 18-jähriger Seriencäter gefasst
ASCHAFFENBURG / KARLSTADT / NÜRNBERG – Nach akribischer Ermittlungsarbeit und der Auswertung umfangreicher Spuren konnte die Aschaffenburger Polizei in der vergangenen Woche einen 18-jährigen Tatverdächtigen festnehmen. Dem jungen Mann werden insgesamt sieben Einbrüche sowie zwei Gewaltdelikte in Unterfranken und Mittelfranken vorgeworfen.
Spurensuche führt zum Tatverdächtigen
Der Fall nahm seinen Anfang im Juni 2025, als ein zunächst unbekannter Täter in das Jugendzentrum in Glattbach sowie in zwei Vereinsheime im Aschaffenburger Stadtteil Damm einbrach. Trotz der Flucht des Täters gelang es den Beamten der Polizei Aschaffenburg, am Tatort entscheidende Spuren zu sichern. Die Auswertung dieser Beweismittel führte nun, fast ein Jahr später, zur Identifizierung des 18-jährigen Deutschen.
Lange Liste an Straftaten
Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der junge Mann für eine ganze Reihe weiterer Delikte verantwortlich sein soll. Die Vorwürfe umfassen:
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Einbrüche: Neben den Taten in Aschaffenburg und Glattbach soll der 18-Jährige zwei weitere Vereinsheime sowie ein Schwimmbad in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) und eine Wohnung in Nürnberg heimgesucht haben.
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Gewaltdelikte: Dem Verdächtigen werden zudem eine gefährliche Körperverletzung sowie ein versuchter Raub im Stadtgebiet von Aschaffenburg zur Last gelegt.
Festnahme und Haftbefehl
In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde ein Haftbefehl gegen den Heranwachsenden erwirkt. Einsatzkräfte konnten den Gesuchten am vergangenen Freitag im Aschaffenburger Stadtgebiet festnehmen.
Nach der Vorführung am Samstag vor einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg wurde der Haftbefehl gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt. Der 18-Jährige befindet sich somit vorerst wieder auf freiem Fuß, sieht sich jedoch nun einem umfangreichen Strafverfahren wegen der zahlreichen Delikte gegenüber.
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