Zukunftswald in Würzburg wächst weiter: 250 neue Bäume für die nächste Generation
WÜRZBURG – Kirsche, Hasel, Elsbeere und viele weitere Arten: Stellvertretend für jedes Kind, das jährlich in Würzburg geboren wird, setzt die Stadt im Rahmen der Aktion „Zukunftswald“ ebenso viele resiliente Bäume. In diesem Frühjahr haben zahlreiche Eltern gemeinsam mit ihren Kindern 250 neue Setzlinge auf einer Fläche bei Oberdürrbach gepflanzt.
Die Initiative ist ein zentraler Baustein der städtischen Strategie für Klimaschutz und biologische Vielfalt. Sie ermöglicht es Familien, auch ohne eigenen Garten aktiv zur Aufforstung beizutragen und eine persönliche Verbindung zur Natur aufzubauen. Begleitet von Forstfachleuten erfahren die Teilnehmer dabei aus erster Hand, warum gerade widerstandsfähige Baumarten für die Wälder der Zukunft unverzichtbar sind.
Regionales Saatgut für maximale Widerstandsfähigkeit
Karl-Georg Schönmüller, Leiter des Forstbetriebs der Stadt Würzburg, betont die Besonderheit der Auswahl: „Wir pflanzen Waldbäume, deren Früchte und Saatgut aus unserem eigenen Stadtwald stammen.“ Durch diese regionale Anpassung sind die Bäume bereits optimal auf den Standort eingestellt und somit bestmöglich für die kommenden klimatischen Herausforderungen gewappnet.
Ein Ort der Begegnung und des Klimaschutzes
Oberbürgermeister Martin Heilig erläutert das langfristige Ziel, die Würzburger Wälder klimaresilient aufzustellen und so wertvolle Lebensräume zu sichern. Dr. Sandra Vorlova, 2. Bürgermeisterin der Stadt, ergänzt, dass mit jeder Pflanzung nicht nur die Waldfläche vergrößert wird, sondern auch Orte der Begegnung entstehen, welche die Verbundenheit zwischen den Generationen fördern und das Stadtklima nachhaltig verbessern.
Fortsetzung des Projekts geplant
Das Naturerlebnis, bei dem viele Kinder zum ersten Mal selbst einen Baum pflanzen, stößt auf durchweg positive Resonanz. Aufgrund dieses Erfolgs plant die Stadt Würzburg, die Aktionen in weiteren Zukunftswäldern fortzuführen. Interessierte Familien können sich so auch künftig aktiv an der Gestaltung einer nachhaltigen Umwelt beteiligen.
Weitere Informationen zum Projekt erteilt die Stabsstelle Klima und Nachhaltigkeit per E-Mail unter
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