Vorsicht im Würzburger Stadtgebiet: Hoher Befall durch Eichenprozessionsspinner

WÜRZBURG – Aktuell verzeichnet die Stadt Würzburg ein deutlich erhöhtes Aufkommen der Raupen des Eichenprozessionsspinners. Begünstigt durch die warme Witterung haben sich die Populationen sowohl in städtischen Grünanlagen als auch in Waldbeständen stark vermehrt. Die Stadtverwaltung warnt eindringlich vor den gesundheitlichen Gefahren und bittet die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht.
Die charakteristischen, ca. 3 bis 5 cm langen Raupen sind grau-blau bis schwarz gefärbt und weisen eine deutliche weiße Behaarung auf. Sie sind fast ausschließlich an Eichen zu finden.
Warum sind die Raupen so gefährlich?

Die Gefahr geht nicht vom Tier selbst aus, sondern von seinen winzigen Brennhaaren. Diese enthalten ein hochallergenes Eiweißgift.

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Hautreaktionen: Bei Kontakt kommt es zu schmerzhaften Hautrötungen und starkem Juckreiz.
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Atemwege und Augen: Durch Wind können die Brennhaare in die Luft gewirbelt werden. Gelangen sie in die Augen oder die Atemwege, können sie heftige Entzündungen sowie Kreislaufprobleme auslösen.
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Langanhaltende Gefahr: Auch die zurückgelassenen Larvenhüllen in den Nestern bleiben über lange Zeit gefährlich.
Was Sie jetzt tun sollten
Das Gartenamt der Stadt Würzburg arbeitet bereits mit Hochdruck daran, Nester an sensiblen Standorten wie Spielplätzen, Sportstätten und Liegewiesen zu entfernen. Dennoch ist Eigenverantwortung gefragt:
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Abstand halten: Meiden Sie den direkten Aufenthalt unter Eichen.
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Besondere Vorsicht: Achten Sie besonders auf spielende Kinder und führen Sie Hunde in der Nähe von Eichenbeständen vorsichtig.
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Identifikation: Achten Sie auf die charakteristischen Blätter der Eichen. Gespinste in anderen Gehölzarten (wie Hecken) stammen meist von harmlosen Raupenarten.
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Information: Im Geostadtplan der Stadt Würzburg können Sie unter dem Thema „Umwelt und Klimaschutz“ im Baumkataster gezielt nach Eichenstandorten im Stadtgebiet suchen.
Meldung von Befall
Sollten Sie ein Nest oder einen größeren Befall auf städtischem Grund entdecken, bitten die Fachbehörden um eine entsprechende Nachricht. Hinweise können per E-Mail unter Angabe des genauen Standorts an das Sachgebiet Stadtbäume gesendet werden: stadtbaeume@stadt.wuerzburg.de.

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