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Langjähriger Jugenddiakon „Joe“ Hofmann in den Ruhestand verabschiedet

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SCHWEINFURT – Mit einem fröhlichen Gottesdienst ist Diakon Johannes „Joe“ Hofmann nach jahrzehntelangem Engagement in der evangelischen Jugendarbeit in den Ruhestand verabschiedet worden. Zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, ehemalige Jugendliche sowie Kolleginnen und Kollegen nahmen an der Feier teil.

Hofmann kam 1997 erstmals als Dekanatsjugendreferent ins Dekanat Schweinfurt und war seitdem in verschiedenen Bereichen der Jugend- und Konfirmandenarbeit tätig. Zwischenzeitlich arbeitete er mehrere Jahre in Wiesenbronn mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, bevor er in die kirchliche Jugendarbeit zurückkehrte.

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Den Abschiedsgottesdienst leitete Pfarrer Wolfgang Weich. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band der Auferstehungskirche mit modernen Kirchenliedern und bekannten Popstücken. Viele ehemalige Jugendliche waren gekommen, die Hofmann bereits vor fast 30 Jahren begleitet hatte.

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In seiner Predigt stellte Hofmann seinen Konfirmationsspruch aus dem 2. Timotheusbrief in den Mittelpunkt: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ Dieser Bibelvers habe ihn sein ganzes Leben begleitet. Besonders die Begegnungen mit Kindern und Jugendlichen werde er vermissen, sagte der Diakon. Junge Menschen beeindruckten ihn immer wieder mit ihren offenen Fragen und tiefgründigen Gedanken.

Gleichzeitig sprach Hofmann auch über die Herausforderungen seiner Arbeit. Schicksalsschläge von Jugendlichen hätten ihn oft belastet. Er wünsche sich eine Kirche, die den Menschen diene, Hoffnung vermittle und von Vertrauen statt von Angst geprägt sei.

Dekan Oliver Bruckmann würdigte Hofmann als prägenden Wegbegleiter in der Jugendarbeit. Anstelle eines klassischen Rückblicks führte er mit dem Ruheständler ein persönliches Gespräch über dessen beruflichen Werdegang, seine Motivation und seine jahrzehntelange Arbeit mit jungen Menschen. Anschließend entpflichtete er Hofmann mit einem persönlichen Segen von seinen Aufgaben.

Auch Vertreter der Rummelsberger Brüderschaft, der Evangelischen Jugend und der Landessynode dankten Hofmann für seinen langjährigen Einsatz. Seine Kolleginnen und Kollegen überraschten ihn mit einem humorvollen Rückblick auf gemeinsame Erlebnisse und überreichten ihm einen Korb mit Malutensilien für sein neues Hobby im Ruhestand.

Beim anschließenden Empfang kamen ehemalige Jugendmitarbeitende, frühere Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie aktuelle Wegbegleiter ins Gespräch und verabschiedeten den beliebten Diakon, dessen markantes, herzliches „Ha!“ für viele untrennbar mit seiner Persönlichkeit verbunden bleibt.


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