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Gemeinde Grafenrheinfeld klagt gegen weiteren Sand- und Kiesabbau

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GRAFENRHEINFELD – Die Gemeinde Grafenrheinfeld hat am 10. Februar 2026 Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss des Landratsamtes Schweinfurt eingereicht, um den geplanten Abbau von Sand und Kies auf weiteren 45 Hektar landwirtschaftlicher Fläche zu verhindern. Bürgermeister Christian Keller betont, dass die Gemeinde bereits über die Hälfte ihrer ursprünglichen Nutzflächen verloren hat und nun rechtliche Mittel ausschöpft, um die verbliebene Kulturlandschaft zu schützen.

Die Klage zielt auf die vollständige Aufhebung des Beschlusses ab, da die Grenze der verantwortbaren Flächeninanspruchnahme laut Gemeindeverwaltung erreicht ist. Grafenrheinfeld verweist darauf, über Jahrzehnte einen überdurchschnittlichen Beitrag zur Rohstoffversorgung geleistet zu haben, sieht nun jedoch die Pflicht, die Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu bewahren.

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Trotz des Beschlusses ist der Abbau kein automatischer Prozess, da dieser die Verkaufs- oder Verpachtungsbereitschaft der betroffenen Grundstückseigentümer voraussetzt. Die Gemeinde lässt den Bescheid nun durch eine Würzburger Kanzlei juristisch prüfen und setzt damit ein deutliches Zeichen für den Erhalt der heimischen Natur und Landwirtschaft.

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