Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten: Vier Persönlichkeiten aus dem Landkreis Schweinfurt gewürdigt
SCHWEINFURT – Im Rahmen einer feierlichen Stunde im Landratsamt Schweinfurt hat Landrat Florian Töpper vier Bürgerinnen und Bürgern eine besondere staatliche Auszeichnung überreicht. Elke Dressel, Wolfgang Düringer, Albert Kestler und Walter Nicklaus erhielten das „Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt“ als Anerkennung für ihr langjähriges und vielfältiges Engagement.
Landrat Töpper unterstrich in seiner Ansprache die Bedeutung dieses Einsatzes: „Die vier geehrten Persönlichkeiten stehen in besonderer Weise dafür, was das Ehrenamt in seiner Vielfalt ausmacht: Es stärkt uns als Gesellschaft und hält uns zusammen.“ An der Ehrung nahmen neben den Familien auch die Bürgermeister der jeweiligen Heimatgemeinden sowie die Personen teil, die die Auszeichnung angeregt hatten.
Die Geehrten und ihr Wirken im Überblick
Das Spektrum des ehrenamtlichen Engagements der Ausgezeichneten reicht von sozialer Inklusion über Brauchtumspflege bis hin zur Förderung des Vereinslebens:
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Elke Dressel (Gernach): Sie setzt sich seit über 40 Jahren für die Offene Behindertenarbeit (OBA) der Diakonie Schweinfurt ein. Neben der Leitung des Inklusionsfördervereins KOMM-IN ist sie eine tragende Säule der örtlichen Kirchengemeinschaft als Gottesdienstbeauftragte und Kommunionhelferin sowie in der Nachbarschaftshilfe aktiv.
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Wolfgang Düringer (Gochsheim): Überregional bekannt als Büttenredner des Gochsheimer Carnevals Clubs (u. a. bei „Fastnacht in Franken“), prägt er zudem seit Jahrzehnten die Musiklandschaft. Er leitete den Musikverein Gochsheim/Weyer, engagiert sich in der Kirchenmusik und gibt sein Wissen als Musiklehrer an den Nachwuchs weiter.
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Albert Kestler (Wipfeld): Als Symbolfigur „Wipfelder Zehntgraf“ repräsentiert er die regionale Weinkultur. Er ist Gründungsmitglied des Weinbauvereins Wipfeld, initiierte Rundwege und Feste und brachte sich zudem über Jahrzehnte in der Freiwilligen Feuerwehr sowie im Musikverein ein, dessen Ehrenmitglied er heute ist.
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Walter Nicklaus (Marktsteinach): Er koordiniert als Vorsitzender der Vereins- und Festgemeinschaft unter anderem die traditionelle Zeltkirchweih. Seit 1997 leitet er zudem den Sportangelverein Marktsteinach. Sein Einsatz erstreckt sich darüber hinaus auf die Freiwillige Feuerwehr, die Kirchengemeinschaft und die Jagdgenossenschaft.
Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten wird seit 1994 als Zeichen der Anerkennung für Personen verliehen, die sich durch langjährige, hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verdient gemacht haben.
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