Digitalisierung zum Anfassen: Erfolgreiche Bilanz für das Stadtlabor Haßfurt
HASSFURT – Ein Jahr lang war das Stadtlabor in der Hauptstraße das Experimentierfeld für die digitale Zukunft der Bürgergesellschaft. Ende April ging das Kooperationsprojekt zwischen dem Mehrgenerationenhaus (MGH) und „Smart Green City Haßfurt“ erfolgreich zu Ende. Das Fazit: Rund 600 erreichte Personen und ein Konzept, das Theorie und Praxis ideal verbindet.
Ziel der Zusammenarbeit war es, die Räumlichkeiten von Smart Green City nicht nur als Büro, sondern als lebendigen Ort der Begegnung und des digitalen Lernens zu etablieren.
Ein Konzept für alle Generationen
Das vom MGH entwickelte Nutzungskonzept setzte auf Niedrigschwelligkeit. Das Stadtlabor sollte ein Ort sein, an dem Berührungsängste mit moderner Technik abgebaut werden. Kernstück waren fünf regelmäßige Säulen:
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Digital-Beratung & Stammtische: Direkte Hilfe bei Fragen zu Smartphone, Tablet und Co.
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Smarte & Grüne Stunde: Formate, die Technik und Nachhaltigkeit verknüpfen.
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Medienführerschein: Gezielte Förderung der Medienkompetenz.
Professionell betreut durch pädagogische Fachkräfte des MGH, war das Labor an zwei Tagen pro Woche fest geöffnet. Ergänzt wurde das Programm durch Aktionstage wie den bundesweiten Digitaltag oder lokale Events wie den begehbaren Adventskalender.
600 Bürger in einem Jahr erreicht
Der Erfolg des Projekts lässt sich an Zahlen messen: Insgesamt rund 600 Haßfurter nutzten im vergangenen Jahr die Angebote. Das Stadtlabor entwickelte sich so zu einer wichtigen zweiten Anlaufstelle neben dem Mehrgenerationenhaus.
„Es ist gelungen, den Menschen in Haßfurt digitale Themen anschaulich und verständlich zugänglich zu machen“, resümiert Thorsten Kempf, Chief Digital Officer bei Smart Green City. Er sieht in dem Projekt ein Paradebeispiel für gelungene lokale Zusammenarbeit.
Ort des Austauschs und neuer Ideen
Auch Hannah Baunacher, Projektmitarbeiterin des MGH, betont die soziale Komponente: Das Stadtlabor sei zunehmend als ein Ort wahrgenommen worden, an dem Menschen zusammenkommen und gemeinsam neue Perspektiven entwickeln.
Mit dem Abschluss der Erprobungsphase ziehen beide Partner eine durchweg positive Bilanz. Die Kooperation hat eine solide Basis geschaffen, auf der künftige Projekte zur digitalen Teilhabe im Landkreis Haßberge aufbauen können.
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