35.600 mal die eigenen vier Wände: Landkreis Schweinfurt hat eine Wohneigentumsquote von 67,2 Prozent
LKR. SCHWEINFURT – Mit einer Wohneigentumsquote von 67,2 Prozent liegt der Landkreis Schweinfurt deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt, wobei rund 35.600 Wohnungen von ihren Eigentümern selbst genutzt werden. Trotz dieser hohen Quote warnen Experten des Pestel-Instituts davor, dass die „Nestbauer-Generation“ der 25- bis 40-Jährigen zunehmend zur „Verlierer-Generation“ wird, da der Erwerb von Wohneigentum ohne staatliche Förderung für viele kaum noch finanzierbar ist.
Während im Landkreis Schweinfurt vor allem das Eigenheim dominiert und nur 12 Prozent der Selbstnutzer in einer Eigentumswohnung leben, erschweren fehlende Anreize wie die abgeschaffte Eigenheimzulage oder das Baukindergeld den Immobilienerwerb. Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) fordert daher dringend neue staatliche Zuschüsse und Niedrigzinsprogramme, um auch Durchschnittsverdienern den Traum von den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Besonders für die Altersvorsorge sei die „Rente in Stein“ essenziell, um der drohenden „Wohnarmut“ durch steigende Mieten im Rentenalter entgegenzuwirken.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!














