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Restituiert und zurückerworben: Slevogt-Gemälde bleibt in Würzburg

Sparkasse

WÜRZBURG – Das Museum im Kulturspeicher (MiK) Würzburg hat das Max Slevogt-Porträt „Bildnis eines bärtigen Mannes (Pater Nivard)“ (1902) nach seiner Restitution an die Erben von Bruno Cassirer zurückgekauft. Damit verbleibt das bedeutende Werk dauerhaft in der städtischen Sammlung.

Das Museum konnte das Gemälde mit Unterstützung der Sparkassenstiftung Würzburg zurückerwerben, nachdem es an die in Großbritannien lebende Erbengemeinschaft restituiert worden war.

Die Provenienz und Geschichte des Gemäldes

Kulturamt Hassfurt
Kulturamt Hassfurt

Die Provenienzforscherin Beatrix Piezonka konnte den jüdischen Vorbesitz bereits 2018 nachweisen. Die bewegte Geschichte des Werkes wurde 2020 in einer Sonderausstellung des MiK und des LENTOS Kunstmuseum Linz thematisiert.

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Historische Verantwortung und Dankbarkeit

Die Erbengemeinschaft ermöglichte den Rückkauf und erklärte: „Es ist angemessen, dass dieses Porträt aus seinem Besitz nun ein dauerhaftes Zuhause in Würzburg findet.“ Sie dankte den Verantwortlichen des MiK für die partnerschaftliche Zusammenarbeit, die es ermöglichte, „das historische Unrecht endlich gutzumachen.“

Henrike Holsing, stellvertretende Direktorin des MiK, betonte, dass das Porträt nicht nur ein bedeutendes Kunstwerk, sondern auch ein „sichtbares Zeichen für eine engagierte und verantwortungsvolle Provenienzforschung“ sei und an das nationalsozialistische Unrecht und seine Opfer erinnere.


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