SW1-Familie und Gesundheit

Zweimal 1.111 Euro: Faschingsverein spendet „Schnapszahl“ an das Uniklinikum Würzburg

ANZEIGE
Keiler Helles

WÜRZBURG / GOẞMANNSDORF – Eine Spendenübergabe mit närrischen Summen, aber einem sehr ernsten und emotionalen Hintergrund: Der Goßmannsdorfer Faschingsverein „Krackenblitze“ hat dem Universitätsklinikum Würzburg (UKW) zwei Schecks über jeweils genau 1.111 Euro überreicht. Mit dieser Aktion bedanken sich die Karnevalisten für die herausragende und innovative Behandlung einer ihrer Trainerinnen.

Die Spendensumme wurde am 7. Mai 2026 von einer kleinen Delegation des Vereins direkt vor Ort an die Mediziner übergeben. Das Geld kommt zu gleichen Teilen zwei tragenden Säulen des Klinikums zugute: der Early Clinical Trial Unit (ECTU) und der Pneumologie (Lungenheilkunde).

Dankbarkeit für wegweisende Krebstherapie

ANZEIGEN
Rowdy-River Raf-Race
Volksfest 2026

Hinter der Zuwendung steckt die persönliche Krankheitsgeschichte einer engagierten Vereinstrainerin. Sie befindet sich seit Februar 2025 wegen einer speziellen, bösartigen Lungenerkrankung in Behandlung des Würzburger Großkrankenhauses.

Das könnte Dich auch interessieren:

Barbecue-Messer von Paul Adrian adeln das Grillgut

Ob Fisch, Fleisch, Gemüse oder Brot – ein perfekt zubereitetes Grillgericht verdient eine ebenso leidenschaftliche Vorbereitung und Präsentation. Mit den meisterhaft gefertigten Barbecue-Messern der Solinger Manufaktur PAUL ADRIAN wird das Tranchieren und Anrichten zu einem Teil des kulinarischen Ge

ANZEIGE
Eisgeliebt in Schweinfurt - Veganes Premium-Eis

„Mit der Spende wollen wir unsere Wertschätzung für die dort geleistete, hervorragende Arbeit ausdrücken“, erläutert Anna Maag, die zweite Vorsitzende der „Krackenblitze“. Das Geld wurde im Januar während der vier traditionellen Prunksitzungen des Vereins von den Gästen gesammelt und im Anschluss vom Verein auf die karnevalistische Schnapszahl aufgerundet.


Hand in Hand: Forschung und Praxis für den Patienten

Dank modernster medizinischer Forschung erhält die betroffene Trainerin in Würzburg Zugang zu Behandlungsmethoden, die weit über den normalen Standard hinausgehen.

  • Innovative Studie: Dr. Maria-Elisabeth Goebeler, oberärztliche Leiterin der ECTU, erklärt, dass die Patientin in eine sogenannte „randomisierte Phase-3-Studie“ aufgenommen wurde. Hierbei wird ein neues, teils noch experimentelles Erhaltungsbehandlungskonzept erprobt.

  • Enge Kooperation: Das Interdisziplinäre Studienzentrum arbeitet als Teil des Comprehensive Cancer Centers Mainfranken Hand in Hand mit den Spezialisten der Lungenmedizin zusammen.

„Durch diese Kooperationen haben Patientinnen und Patienten häufig die Möglichkeit, innovative Therapien gemeinsam mit den Fachdisziplinen zu besprechen“, betont Studien-Prüfarzt Dr. Horst-Dieter Hummel. Die geteilte Betreuung zwischen den Abteilungen biete den Erkrankten enorme Vorteile.

Für die medizinischen Teams der Pneumologie, vertreten durch Oberarzt Dr. Pius Jung, und der ECTU war der Besuch der Faschingsdelegation eine außergewöhnliche Überraschung und eine hochemotionale Form der Anerkennung für ihre tägliche Arbeit am Patientenbett.


ANZEIGE
Heute mal ausgehen/bestellen? Unsere Partner:
Naturfreundehaus
Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!

Pixel ALLE Seiten (Stand 21.04.26)