SW1-Familie und Gesundheit

Triathlet sammelt 6.880 Euro für die Krebsforschung

Sparkasse

WÜRZBURG – Hobby-Triathlet Niklas Karl hat seine Teilnahme an der Datev Challenge Roth mit einer Spendenaktion zugunsten der Stiftung „Forschung hilft“ verbunden. Im Andenken an eine verstorbene Freundin sammelte der gebürtige Unterfranke 6.880 Euro für die Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg.

3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und anschließend ein Marathon über 42,2 Kilometer: Die Datev Challenge Roth zählt zu den bekanntesten Triathlon-Veranstaltungen der Welt. Am 5. Juli stellte sich auch Niklas Karl der Herausforderung. Der 1998 geborene Hobby-Triathlet stammt aus dem Landkreis Würzburg, lebt heute in Augsburg und trainiert bei der TG Viktoria. Nach knapp elf Stunden erreichte er das Ziel.

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Mit seiner Teilnahme verband Karl eine persönliche Mission. Der Tod einer engen Freundin, die an Krebs erkrankt war, hatte ihn tief geprägt. Sie war von der Arbeit der Stiftung „Forschung hilft“ zur Förderung der Krebsforschung am Universitätsklinikum Würzburg überzeugt. Ihr Wunsch war es, nach ihrem Tod anstelle von Blumenschmuck für ihr Grab Geld an die Stiftung zu spenden.

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In ihrem Andenken stellte Karl seine Teilnahme an der Challenge Roth ebenfalls in den Dienst der guten Sache. „Mir war es wichtig, die sportliche Herausforderung mit etwas zu verbinden, das über meine eigene Leistung hinausgeht und meiner verstorbenen Freundin viel bedeutet hat“, sagt Karl.

Auch bei der Veranstaltung machte er auf die Spendenaktion aufmerksam. Auf seinem Wettkampfanzug waren neben dem Logo seines Vereins und dem des Sponsors Selgros auch das Logo von „Forschung hilft“ zu sehen.

Spenden über WhatsApp und Instagram

Über ein Crowdfunding rief Karl zu Spenden für die Krebsforschung am UKW auf. Bekannt machte er die Benefizaktion vor allem über seine Kontakte bei WhatsApp und Instagram. Der überwiegende Teil der Spenderinnen und Spender stammte aus seinem näheren Umfeld. Insgesamt kamen 6.880 Euro zusammen.

Am 7. September übergab Karl die Spende am UKW an Gabriele Nelkenstock, Vorsitzende des Stiftungsrates von „Forschung hilft“, sowie an Stiftungsratsmitglied Prof. Dr. Hermann Einsele.

„Diese Aktion berührt uns ganz besonders, weil sie persönliches Gedenken, außergewöhnlichen sportlichen Einsatz und die Unterstützung der Krebsforschung miteinander verbindet“, sagt Nelkenstock. „Dass Niklas Karl so viele Menschen für die Spendenaktion gewinnen konnte, zeigt, wie viel man gemeinsam bewegen kann.“

Auch Prof. Einsele, Direktor der Medizinischen Klinik II des UKW und international renommierter Krebsexperte, dankte dem Triathleten und allen Unterstützerinnen und Unterstützern. „Fortschritte in der Krebsmedizin beruhen ganz wesentlich auf intensiver Forschung. Spenden wie diese helfen dabei, vielversprechende wissenschaftliche Ideen voranzubringen und daraus langfristig neue Möglichkeiten für die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten zu entwickeln.“

Wer die Stiftung „Forschung hilft“ unterstützen möchte, kann eine Spende an die Stiftergemeinschaft der Sparkasse Mainfranken überweisen. Die IBAN lautet DE19 7905 0000 0000 0655 65, der BIC BYLADEM1SWU.


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