SW1-Familie und Gesundheit

Stiftung „Schweinfurt hilft“ appelliert an Stadt, Energieberatung nicht sterben zu lassen

Sparkasse

SCHWEINFURT – Die Hilfsaktion „Schweinfurt hilft Schweinfurt“ konnte im Jahr 2025 aufgrund des anhaltend rückläufigen Spendenaufkommens nur noch in 35 Notfällen helfen, während in früheren Jahren durchschnittlich 50 Fälle unterstützt werden konnten. Dennoch dankten Karl-Heinz Körblein (Schweinfurter Tagblatt) und Carsten Bräumer (Diakonisches Werk) allen Spendern für ihre Treue.

Die Stiftung von Diakonischem Werk und Schweinfurter Tagblatt unterstützte Familien und Einzelpersonen in der Stadt, die sich in finanziellen Notlagen befanden.

Beispiele für geleistete Hilfe 2025

Die Unterstützung konzentrierte sich häufig auf die Anschaffung notwendiger Haushaltsgeräte oder Möbel, die aus Altersgründen ersetzt werden mussten:

  • Familie mit Schimmelbefall: Eine dreiköpfige Familie erhielt 500 Euro für neue Möbel, nachdem ihre alte Einrichtung nach dem Umzug aus einer Obdachlosenunterkunft wegen Schimmelbefalls ersetzt werden musste.

  • Neunköpfige Familie: Die Stiftung finanzierte eine neue Waschmaschine für 400 Euro, da das alte Gerät irreparabel war.

  • Gehbehinderte Alleinstehende: Erhielt eine Tischspülmaschine für 329 Euro, um wieder selbstständig Geschirr reinigen zu können.

  • Senior mit Enkel: Die Stiftung bezahlte eine neue Waschmaschine für 450 Euro, nachdem das alte Gerät kaputt ging und die finanzielle Lage des Seniors angespannt war.

Insgesamt finanzierte die Stiftung 2025 unter anderem acht neue Waschmaschinen, zwei Trockner, vier Elektroherde und sechs Kühlschränke.

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Sorge um Energieberatung und Appell an die Stadt

Sabina Klüpfel, Leiterin der Diakonie-Abteilung für Armutsfragen, betonte, dass die Notlage und Verzweiflung vieler Menschen wachse. Die Stiftungs-Akteure reagierten entsetzt auf die von der Stadt Schweinfurt zum Jahresende 2025 gekündigte Vereinbarung zur Energieberatung von Sozial-Leistungsbeziehern und Asylbewerber-Leistungsbeziehern.

Diese Streichung bedeutet das sofortige Aus für das erfolgreiche Fit-Programm, bei dem Energieberater durch den Austausch alter, stromfressender Geräte in vielen Haushalten Stromsperren und Verschuldung verhindern konnten. Die Stiftung hatte das Fit-Projekt jährlich mit 10.000 Euro mitfinanziert. Trotz der Finanzlage der Stadt appelliert die Stiftung an das Rathaus, die Streichung der Vereinbarung zu überdenken.

Um auf die Hilfsangebote aufmerksam zu machen, wurde ein Flyer produziert. Die Mediengruppe Main Post unterstützt die Stiftung durch die kostenfreie und regelmäßige Veröffentlichung von Anzeigen.

Spendenkonto der Stiftung „Schweinfurt hilft Schweinfurt“:

IBAN DE15 7935 0101 0000 0323 26 bei der Sparkasse in Schweinfurt. Spendenquittungen für das Finanzamt werden ausgestellt.

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