SW1-Familie und Gesundheit

Krankenhaus St. Josef übernimmt medizinische Leistungen und Mitarbeitende des Krankenhaus Markt Werneck

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SCHWEINFURT – Das Krankenhaus St. Josef setzt seinen Wachstumskurs unter dem Management der Sana Kliniken AG fort und baut zum Jahreswechsel 2026 seine Kapazitäten in der spezialisierten Orthopädie und Chirurgie massiv aus. Durch den geplanten Betriebsübergang der Belegschaft des Krankenhauses Markt Werneck und die Übernahme sämtlicher stationärer Eingriffe der dortigen Belegärzte sichert das Schweinfurter Haus nicht nur die regionale Versorgungsqualität, sondern integriert auch ein eingespieltes Expertenteam in seine Strukturen.

Hintergrund dieser strategischen Neuausrichtung ist die bundesweite Krankenhausreform, die das belegärztlich geführte Haus in Markt Werneck ab 2027 vor unlösbare Betriebsvoraussetzungen gestellt hätte. In einer partnerschaftlichen Lösung wurde vereinbart, dass das Personal – von der Anästhesie bis zur OP-Fachkraft – sowie die operativen Angebote an das Krankenhaus St. Josef wechseln. Für diesen Zweck wird in Schweinfurt eine eigene chirurgische Station mit rund 40 Planbetten sowie zwei Säle des Zentral-OP bereitgestellt.

Mit dem Wechsel der vier erfahrenen Belegärzte der „Praxisklinik Werneck“ – Dr. Klug, PD Dr. Baumann, Dr. Schneider und Dr. Kamawal – halten auch innovative medizinische Verfahren Einzug in Schweinfurt. Dazu gehören beispielsweise die roboterassistierte Kniegelenkoperation und minimal-invasive endoskopische Eingriffe an der Wirbelsäule. Jährlich werden künftig rund 1.600 zusätzliche operative Eingriffe, wie der Einsatz künstlicher Gelenkprothesen, im St. Josef durchgeführt. Patienten profitieren dabei von der Sicherheit eines Akutkrankenhauses mit angeschlossener Notaufnahme und Intensivstation.

Gleichzeitig erweitert das Krankenhaus seine Akutgeriatrie um eine Station für geriatrische Rehabilitation, was einen weiteren Baustein der Zukunftsstrategie darstellt. Dr. Frank Wellmann, Geschäftsführer der Krankenhaus St. Josef gGmbH, bezeichnete die Konstellation als einmaligen Glücksfall, der den Standort medizinisch und personell stärkt. Auch die Generaloberin der Erlöserschwestern, Schwester Monika, zeigte sich erleichtert über die stabile Zukunftsperspektive des Hauses, das nach einer schwierigen Phase im Vorjahr nun gestärkt und mit voll besetzten Teams ins neue Jahr startet.

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