Rechte in der Ausbildung – DGB-Jugend bietet Unterstützung

UNTERFRANKEN – Mit dem Beginn der Berufsausbildung am 1. September startet für viele junge Menschen in Unterfranken ein neuer Lebensabschnitt. Aus diesem Anlass weist die DGB Jugend darauf hin, dass Auszubildende rechtlich durch das Berufsbildungsgesetz und Tarifverträge geschützt sind und ermutigt sie, ihre Rechte zu kennen. „Eine Ausbildung soll qualifizieren – nicht ausbeuten“, betont Franziska Müller, Jugendsekretärin der DGB Jugend Unterfranken.
Zu den häufigsten Problemen in der Ausbildung zählen Regelungen zu Überstunden und ausbildungsfremde Tätigkeiten. Überstunden dürfen von Auszubildenden grundsätzlich nur in Ausnahmefällen geleistet werden und müssen stets durch Freizeit oder eine zusätzliche Vergütung ausgeglichen werden. Zudem sind Tätigkeiten, die nicht dem Erlernen des Berufs dienen und keine betriebliche Praxis darstellen, unzulässig.

Für Auszubildende, die Schwierigkeiten haben, gibt es verschiedene Anlaufstellen, um sich Unterstützung zu holen. Die DGB-Jugend selbst sowie die zuständigen Mitgliedsgewerkschaften stehen zur Beratung bereit. Zusätzlich bietet das Online-Beratungsportal Dr. Azubi unter www.dr-azubi.de die Möglichkeit, anonym Fragen zu stellen und rechtliche Tipps für die jeweilige Situation zu erhalten.


Abschließend richtet Franziska Müller eine klare Botschaft an die neuen Azubis: „Traut euch, Fragen zu stellen, vernetzt euch und holt euch Unterstützung, wenn ihr sie braucht. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Ausbildung fair und qualitativ hochwertig bleibt.“

Heute mal ausgehen/bestellen? Unsere Partner:
Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!


















