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DGB-Arbeitsmarktreport Unterfranken: Anhaltende wirtschaftliche Flaute gefährdet immer mehr Arbeitsplätze – Junge Menschen und Ältere besonders von der Krise betroffen

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UNTERFRANKEN – Die wirtschaftliche Stagnation wirkt sich zunehmend spürbar auf den Arbeitsmarkt in der Region aus. Laut dem aktuellen Arbeitsmarktreport des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Unterfranken für Juni 2026 bleibt die Arbeitslosenquote im Regierungsbezirk zwar stabil bei 4,0 Prozent, unter der Oberfläche verschärfen sich die strukturellen Probleme jedoch deutlich.

Besonders betroffen sind laut Bericht junge Berufseinsteiger sowie ältere Arbeitnehmer über 50 Jahre. Gleichzeitig geht die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften spürbar zurück.

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Im Agenturbezirk Aschaffenburg liegt die Arbeitslosenquote bei 5,2 Prozent. Dort ist vor allem ein deutlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit in älteren Altersgruppen zu beobachten. Zusätzlich gingen dort innerhalb eines Jahres rund 2.390 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verloren, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe.

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Im Agenturbezirk Schweinfurt liegt die Quote bei 3,8 Prozent. Trotz eines leichten Rückgangs zum Vormonat verzeichnet die Region im Jahresvergleich einen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Besonders auffällig ist der Rückgang der gemeldeten Ausbildungsplätze um rund 15 Prozent, was laut DGB als Warnsignal für die Zukunft gewertet wird.

Im Agenturbezirk Würzburg liegt die Arbeitslosenquote bei 3,4 Prozent. Hier bereitet vor allem der Rückgang gemeldeter Stellenangebote sowie die steigende Jugendarbeitslosigkeit Sorgen.

Der DGB Unterfranken fordert als Reaktion unter anderem eine stärkere Industriepolitik, mehr Investitionen in Ausbildung sowie gezielte Qualifizierungsmaßnahmen für ältere Beschäftigte. Ziel sei es, die wirtschaftliche Entwicklung zu stabilisieren und langfristig Fachkräfte zu sichern.


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