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Wald statt Landesgartenschau – Eilantrag der Schweinfurter Liste zur Stadtratssitzung am 26.06.18

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SCHWEINFURT – Die Schweinfurter Liste sieht die Bewerbung der Stadt Schweinfurt für die Landesgartenschau 2026 kritisch und bittet durch einen Eilantrag zur Stadtratsssitzung die Bewerbung kritisch zu überdenken. Es ging ein Brief an Oberbürgermeister Remelé mit folgendem Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Remelé,

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die Entscheidung über eine Bewerbung um die Durchführung der Bayerischen Landesgartenschau 2026 steht nun unmittelbar bevor. Nachdem der Fokus des prospektierten Gartenschaugeländes nach wie vor auf den Konversionsgebieten liegt und mit einem ernsthaften Einbezug der Schweinfurter Innenstadt nicht zu rechnen ist, sehen wir die geplante Bewerbung kritischer denn je.

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LG ohne Zugkraft für die City
Da die Anbindung des Gartenschaugeländes an die Kernstadt schwierig bis unmöglich sein wird, kann davon ausgegangen werden, dass der größte Teil der erwarteten Besucher gar nicht in die Innenstadt von Schweinfurt kommen wird, entsprechend gering ist der „Ausfall“ bei einem Verzicht auf die Landesgartenschau.

LG mit hohen Investitionskosten
Die für das Konversionsgebiet angestrebte Schaffung von stadtökologisch wertvollen Grünflächen und Naherholungsbereichen für die Bevölkerung ist weitaus kostengünstiger zu bewerkstelligen als dies der Investitionshaushalt der LG mit seinen 12,4 Mio Euro für die Entwicklung von ca. 10,5 ha Fläche vorsieht.

Stadtwald als die „grüne Stadtentwicklung“
1. Die Anlage eines Waldes ist vergleichsweise kostengünstig. Eine mit Waldbäumen bestockte Fläche von 10 ha dürfte sich auf weniger als 500.000 Euro belaufen und somit weit unter den jetzt prospektierten Kosten von 11,2 Mio Euro bzw. 12,4 Mio Euro für die Daueranlagen der Grünflächen bleiben.
2. Die anschließende Pflege des Areals kostet einen Bruchteil von dem, was die Pflege von weitläufigen Gärten und Parkanlagen kosten wird. Ein Wald muss nur alle 7-8 Jahre gepflegt werden (Kosten ca. 1.000 €/ha).
3. Aus Klimaschutzgründen ist die Anpflanzung eines ganzen Waldes um einiges effektiver als ein Gartengelände.
4. Diese Stadtseite von Schweinfurt hat bislang keinerlei Wald und würde eine Bereicherung erfahren.
5. Für die Bevölkerung dürfte ein ganzer Wald weit mehr Naturerlebnis mit sich bringen als ein angelegter Park.

Antrag

Im Namen der SWL/Freien Wähler beantrage ich daher, von der Bewerbung um die Durchführung einer Bayerischen Landesgartenschau im Jahr 2026 Abstand zu nehmen und stattdessen die Anlage eines Stadtwaldes zu prüfen – gegebenenfalls unter Einbezug von Sukzessionsflächen, die weitere Entwicklungsmöglichkeiten des Areals zulassen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ulrike Schneider

Dr. Ulrike Schneider
Stadträtin

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