Bamberg Baskets erobern dritten Tabellenplatz zurück: Arbeitssieg gegen Jena
BAMBERG – Vor einer Kulisse von 5.004 Zuschauern in der „Freak City“ haben die BMA365 Bamberg Baskets am Ostermontag einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Mit einem 81:75 (46:41) gegen den Aufsteiger Science City Jena rehabilitierte sich die Mannschaft von Head Coach Anton Gavel für die vorangegangene Niederlage in Vechta und festigte ihre Position im oberen Tabellendrittel.
Der amtierende Pokalsieger startete furios in die Partie des 28. Spieltags. Bereits nach zwei Spielminuten zwang ein 12:0-Lauf der Hausherren Gäste-Coach Björn Harmsen zur ersten Auszeit. Demarcus Demonia, EJ Onu und Richard Balint nutzten die anfängliche Unordnung in der Jenaer Defensive konsequent aus. Erst nach vier Minuten gelang Kristofer Krause der erste Korberfolg für die Thüringer, die sich im weiteren Verlauf des ersten Viertels jedoch fingen und den Rückstand bis zur ersten Pause auf 25:20 verkürzten.
Jena kämpft sich immer wieder heran
Das Spiel entwickelte sich zu einem typischen Abnutzungskampf. Während Bamberg durch akrobatische Aktionen von Cobe Williams und Distanzwürfe von Daniel Keppeler den Vorsprung zwischenzeitlich wieder zweistellig ausbaute (35:25), antwortete Jena angeführt vom überragenden Lorenz Bank (18 Punkte) mit einem 14:4-Lauf. Kurz vor der Halbzeitpause glichen die Gäste zum 39:39 aus, ehe Zach Ensminger und Keppeler die knappe Pausenführung für die Baskets retteten.
Auch nach dem Seitenwechsel wiederholte sich das Muster: Bamberg legte einen 7:0-Start zum 53:41 hin, doch der Aufsteiger aus Jena gab sich nicht geschlagen und blieb defensiv hartnäckig. Daniel Keppeler bezeichnete die Partie nach Spielende treffend als „Arbeitssieg“, bei dem es den Gastgebern trotz permanenter Führung nicht gelang, den Sack frühzeitig zuzumachen.
Zach Ensminger sichert den Erfolg in der Schlussphase
Im entscheidenden Schlussviertel wurde es noch einmal spannend. Jena verkürzte 20 Sekunden vor dem Ende auf 78:73 und witterte die Chance auf eine Überraschung im Kampf um den Klassenerhalt. Doch Zach Ensminger, der gemeinsam mit Demonia und Williams zu den besten Bamberger Werfern gehörte (alle 14 Punkte), behielt die Nerven. Mit zwei sicher verwandelten Freiwürfen 17 Sekunden vor der Sirene stellte er den Endstand her und sicherte den 18. Saisonsieg.
Mit diesem Erfolg schieben sich die Bamberg Baskets wieder auf den dritten Rang der easyCredit Basketball Bundesliga vor. Die Zuschauer erlebten eine von Kampf und Leidenschaft geprägte Partie, in der die Bamberger Routine letztlich den Ausschlag gegen die mutig aufspielenden Gäste aus Thüringen gab.
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