Zukunft.ödp begrüßt Videoüberwachung, übt aber zugleich Kritik am plumpen Wahlkampfmanöver der CSU
SCHWEINFURT – Die OB-Kandidatin Ulrike Schneider und das Team der Zukunft.ödp kritisieren die Installation einer Videokamera kurz vor den Kommunalwahlen als politisches Manöver der bayerischen Staatsregierung. Während die Maßnahme zur Stärkung des Sicherheitsgefühls grundsätzlich begrüßt wird, hinterfragt die Partei den späten Zeitpunkt der Entscheidung, da die zugrunde liegenden Kriminalitätszahlen bereits seit Jahren bekannt seien.
Polizeihauptkommissar i.R. Roland Merz, der im Wahlkampfteam den Bereich Sicherheit verantwortet, warnt zudem vor einer bloßen Verlagerung der Drogenkriminalität an andere Standorte der Stadt. Er betont, dass Kameras allein die Ursachen nicht bekämpfen und plädiert stattdessen für eine Rücknahme der Cannabis-Teillegalisierung sowie eine ständige Beurteilung der Sicherheitslage durch das Zusammenspiel aller lokalen Kräfte.
Trotz der punktuellen Probleme bezeichnete die Zukunft.ödp Schweinfurt als grundsätzlich sichere Stadt mit einer gut arbeitenden Polizei. Entscheidend für die Zukunft sei eine konsequente Präventionsarbeit unter Einbeziehung von Sicherheitswacht, Stadthelfern und dem Integrationsbeirat, um Schwerpunkte frühzeitig zu erkennen und gezielt zu überwachen.
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