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Klinische Neurostimulation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie

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KÖLN / WÜRZBURG – Neurostimulation bietet bei der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen, wie Depressionen und Angststörungen, vielversprechende Ansätze, indem sie gezielt Gehirnregionen stimuliert. Während diese Methoden bei Erwachsenen gut erforscht und bewährt sind, fehlen bei Kindern und Jugendlichen noch einheitliche Standards.

Das neu gegründete wissenschaftliche Netzwerk „Klinische Neurostimulation in der Kinder- und Jugendpsychiatrie“, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), will dies ändern. An dem Netzwerk sind 17 Universitätskliniken beteiligt, mit dem Ziel, multizentrische Studien zur therapeutischen Wirksamkeit der Neurostimulation bei jungen Patienten durchzuführen.

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Prof. Dr. Lorenz Deserno vom Universitätsklinikum Würzburg (UKW) sieht in der Neurostimulation eine vielversprechende, nicht-invasive Möglichkeit, Behandlungen gezielt auf die Ursachen psychischer Erkrankungen abzustimmen. Sprecher des Netzwerks ist Prof. Dr. Julian Koenig von der Uniklinik Köln. Ihm zufolge soll die Forschung nicht nur Standards etablieren, sondern auch Vorurteile abbauen und die Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche verbessern, insbesondere für jene, die auf bestehende Therapien nicht ausreichend ansprechen.

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Die Expertise zur Methodik wird durch renommierte Experten wie Prof. Dr. Til Ole Bergmann von der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Andreas J. Fallgatter vom Universitätsklinikum Tübingen beigesteuert. Beide betonen, dass die Neurostimulation bei Erwachsenen sehr gut erforscht und erfolgreich ist, während bei Kindern und Jugendlichen noch wichtige Forschungsarbeit fehlt. Das Netzwerk soll diesen Mangel beheben und den Weg für neue, nebenwirkungsarme Behandlungsansätze ebnen.

Eine geplante Fortbildungsreihe mit internationalen Experten wird das Netzwerk weiter unterstützen. Prof. Dr. Marcel Romanos, Klinikdirektor der Kinder- und Jugendpsychiatrie am UKW und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP), sieht in dieser Förderung einen entscheidenden Schritt, um neurobiologische Erkenntnisse in innovative Therapien für Kinder und Jugendliche umzusetzen.

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